Harter Boden und verbranntes Gras

Hard Ground and Burnt Grass

Wie können wir unsere Pferde ernährungstechnisch unterstützen?

Die anhaltende Hitzewelle hat das Gras trocken und den Boden hart gemacht, was beides unseren Pferden zu schaffen macht. Lasst uns genauer betrachten, was das bedeutet und wie wir sie ernährungstechnisch unterstützen können.

1. Ausgewogene Ernährung und ausreichendes Futterangebot

Da sich das Graswachstum verlangsamt hat (und stellenweise fast zum Erliegen gekommen ist), steht weniger Futter zur Verfügung. Daher kann eine Zufütterung mit Heu erforderlich sein, um sicherzustellen, dass ausreichend Rohfaser aufgenommen wird, um die Darmmotilität aufrechtzuerhalten.

Da das Gras abbrennt, kann es zu einem Mangel an Mikronährstoffen kommen. Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Fütterung zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie ausgewogen ist und den täglichen Bedarf deckt. Auch Pferde mit guter Futterverwertung sollten täglich mit essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden, um ihre Gesundheit zu erhalten – sei es durch ein Vitamin- und Mineralstoffpräparat oder einen Ausgleichspräparat. Frisches, grünes Gras ist eine wichtige Quelle für Vitamin E , ein wichtiges Antioxidans. Dessen Gehalt nimmt jedoch mit dem Verwelken und Austrocknen des Grases ab. Ein 500 kg schweres Pferd benötigt bei leichter Arbeit 1000 IE Vitamin E pro Tag, bei zunehmender Belastung entsprechend mehr. Es lohnt sich daher, täglich zu überprüfen, ob die Fütterung ausreichend Nährstoffe liefert.

2. Gemeinsame Unterstützung

Harter Untergrund bedeutet erhöhte Belastung und Erschütterungen für Gelenke, Sehnen und Bänder. Die Belastung unter ungünstigen Bedingungen sollte sorgfältig abgewogen werden. Die Einnahme eines Gelenkpräparats kann hierbei präventiv unterstützen. Wichtige Inhaltsstoffe wie Boswellia und MSM spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der natürlichen Entzündungsprozesse und der Regeneration nach dem Training.

3. Hufunterstützung

Da der Boden trocken ist, mangelt es den Hufen an Feuchtigkeit, und Sie werden diesen Sommer vermehrt Risse und eine schlechtere Hornqualität feststellen. Die Gabe eines Hufpräparats kann hier Abhilfe schaffen. Wichtige Inhaltsstoffe sind Biotin, Methionin, Zink und Kalzium.

4. Elektrolyte

Bei heißem Wetter schwitzen Pferde selbst auf der Weide oder im Stall. Bewegung und Transport sollten unter extremen Bedingungen sorgfältig geplant und angepasst werden, um das Wohlbefinden der Pferde zu gewährleisten. Schwitzende Pferde benötigen Elektrolyte , um ihren Durstmechanismus zu aktivieren, zum Trinken anzuregen und den Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten.

5. Atemunterstützung

Bei trockenem Boden steigt die Staubbelastung, was die Atemwege unserer Pferde belasten kann. Daher kann eine Ernährungsergänzung mit Pfefferminze, Menthol und Eukalyptus dazu beitragen, die Atemwege frei und offen zu halten.

Benötigen Sie Rat für Ihr Pferd? Kontaktieren Sie unser kompetentes Team aus Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern für eine individuelle Beratung: info@equine-america.co.uk